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FAQ Funk in der Wohnung (z.B. WLAN / Schnurlostelefon)

Was ist von Funkanwendungen allgemein zu halten? Rauchmelder?

Grundsätzlich empfehle ich im Sinne der Minimierung der Strahlenbelastung, auf die Nutzung leicht vermeidbarer Funkanwendungen zu verzichten, insbesondere, wenn sie sich zur Nachtzeit auf Schlafbereiche auswirken.

Auch Funkanwendungen mit niedrigen Sendeleistungen wie z.B. WLAN, Schnurlostelefon, Bluetooth mit schnurlosen Mäusen und Tastaturen, Mobilfunk-Femtozellen, Datenübertragungen z.B. zur Heizungsablesung, für Wetterstationen, Rauchmelder, Alarmanlagen verursachen zusätzliche Felder, die im Nahbereich auf uns einwirken. In dem Raum, in dem sich der WLAN-Router befindet, ist das Hochfrequenz-Signal meist stärker als das des Mobilfunks von außen. Anwendungen für kurzzeitige, bewusst veranlasste Datenübertragungen (z.B. Updates bei Smartphones via dafür aktiviertem WLAN) können akzeptabel sein, länger andauernde Befeldungen oder regelmäßige Impulse über lange Zeiträume (z.B. mehrfach pro Stunde bei einigen Heizungsablesesystemen und Alarmanlagen) können über den klassischen Anschluss via Kabel vermieden werden.

Zu den Signalen, Sendeleistungen, Häufigkeiten der Funkübertragung von funk gestützten Rauchmeldern liegen kaum Informationen vor. Rauchmelder für Wohnungen gibt es auch ohne Funk.

In der Bundestagsdrucksache 16/6117 vom 23.07.2007 empfiehlt die Bundesregierung „allgemein, die persönliche Strahlenexposition durch hochfrequente elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten, d. h. herkömmliche Kabelverbindungen zu bevorzugen, wenn auf den Einsatz von Funk gestützten Lösungen verzichtet werden kann.“

Weitere Infos zur Vorsorge finden Sie in der aktuellen Broschüre Mobilfunk-Strahlung, welche Sie unter dem Menüpunkt Vorsorge herunterladen können.

 

Strahlen alle Schnurlostelefone gleich stark?

Viele Schnurlostelefone nach dem digitalen DECT-Standard senden 24 Stunden am Tag, auch wenn nicht telefoniert wird. In dem Raum, in dem sich die Basisstation befindet, ist das Hochfrequenz-Signal meist stärker als das des Mobilfunks von außen. Keine Wunder - so soll ja auch das Schnurlostelefon einige Wände und Stockwerke überbrücken.

Die weitestgehende Strahlenminimierung ist der Umstieg auf ein schnurgebundenes Festnetztelefon. Wer auf das Schnurlostelefon nicht verzichten möchte, kann seine Strahlenbelastung über strahlenreduzierte Geräte reduzieren. Meine Empfehlung: Bevorzugen Sie Geräte mit dem Blauen Engel. Diese halten klare Vorgaben zur Strahlenreduzierung ein, welche bereits im Auslieferungszustand aktiviert sein müssen.

Weitere Infos zur Vorsorge bei Schnurlostelefonen finden Sie in der aktuellen Broschüre Mobilfunk-Strahlung, welche Sie unter dem Menüpunkt Vorsorge herunterladen können.

 

Geht von Funkweckern Strahlung aus?

Funkuhren empfangen das Signal des deutschen Senders DCF77 (Mainflingen bei Frankfurt). Dieses Langwellensignal hat eine Reichweite von ca. 2.000 km. Im Gegensatz z.B. zu Schnurlostelefonen oder Handys senden Funkuhren keine eigenen Funkwellen aus.

In Funkweckern ist zur Einsparung des Strombedarfs normalerweise ein sogenannter Geradeausempfänger ohne Schwingkreise eingebaut, dies ermöglicht eine mehrjährige Batterie-Lebensdauer. Diese Geradeausempfänger senden im Gegensatz zum Schwingkreis z.B. in Radios kein eigenes Signal und sind bei Batteriebetrieb unproblematisch.

Durch ein netzbetriebenes Uhrenradio auf dem Nachtschränkchen ist die Elektrosmog-Belastung oft wesentlich höher, z.B. wenn der eingebaute Billig-Trafo aufgrund der Verluste ein starkes Streufeld hat. Auch geben die eingesetzten Schwingkreise im Betrieb eine schwächere Hochfrequenz-Strahlung an die Umgebung ab, die einige zig Meter weit reicht.

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