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Förderprogramm für Mobilfunkmasten

Zahlreiche Gemeinden sehen im Mobilfunk eine wichtige Infrastruktur, welche heutzutage vorhanden sein sollte. In verschiedenen Orten gibt es Gebiete, welche nicht durch Mobilfunk versorgt sind (Funkloch).

Netzbetreiber planen neue Standorte in erster Linie nach Wirtschaftlichkeit und funktechnischer Eignung zur Versorgung. Für Gebiete ohne Sprachmobilfunkversorgung, in denen der Bau von Mobilstandorten nicht wirtschaftlich ist, soll das Bayerische Mobilfunk-Förderprogramm im Rahmen der Zukunftsinitiative Mobilfunk / Bayern Digital II eingerichtet werden. Wie die Bayerische Staatsregierung informiert, will der Freistaat im Rahmen eines sogenannten „Mietmodells“ die Errichtung von Mobilfunkmasten durch Kommunen fördern. Die Ausstattung des Funkmasts mit Sendetechnik, die Datenanbindung und der Betrieb erfolgen nach Mitteilung der Staatsregierung durch die Netzbetreiber, die der Gemeinde eine Miete für die Nutzung des Mastes bezahlen. Der Mast stehe, so die Regierung weiter, allen Netzbetreibern zur Verfügung, die Netzbetreiber stünden der Gemeinde bei der Standortwahl mit technischem Rat zur Seite.

Sofern die Gemeinde die Schließung solcher Funklöcher wünscht, unterstützt der unabhängige Gutachter einen möglichst effizienten und zugleich schonenden Ausbau der Mobilfunk-Versorgung mit fundierter Beratung.

Die Begutachtung beinhaltet:

  • Die zu untersuchenden Standortvarianten werden in Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung festgelegt. Sofern vorhanden, sollten Vorschläge der Bürgerinitiative einfließen. Sofern der Gutachter zusätzliche Flächen findet, von welchen eine bessere Versorgung bzw. eine weitgehendere Immissionsminimierung möglich ist, nimmt er diese mit auf. So ist sichergestellt, dass im Gutachten die schonendste Variante zur Versorgung des gewünschten Gebietes dargestellt ist
  • Im Rahmen einer technischen Vorabstimmung werden die Netzbetreiber zu Aussagen einer möglichen Nutzung der verschiedenen Standortvarianten angefragt. Ggf. bringt die Netzbetreiberseite auch weitere Varianten in die Diskussion ein
  • Eigene Versorgungsberechnungen zeigen, welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Standortvarianten aufweisen, welche Siedlungsbereiche, Streusiedlungen und Verkehrslinien noch mit LTE, 5G oder nur Sprache versorgt werden und welche nicht
  • Vergleichende Immissionsprognosen weisen nach, wie gut jeder Standort das Optimierungspotential ausnutzt. So wird neben Versorgung, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit das Kriterium „Immissionsminimierung“ erst in die Standortwahl einbezogen
  • Die Gemeinde kann auf langjährige Erfahrung bei der Standortwahl von Mobilfunkanlagen zurückgreifen. Bei Bedarf wird der Prozess moderierend begleitet. Die Dank des Gutachters gleiche Augenhöhe zwischen Netzbetreibern und Gemeinde ermöglicht eine Versachlichung der Diskussion.

Weitere Informationen und Karten zu den Funklöchern

Pressebericht der Süddeutschen Zeitung zum neu gegründeten Mobilfunkzentrum

Gerne stehe ich Ihnen unter dieser Telefonnummer für ein ausführliches Beratungsgespräch mit kostenloser Ersteinschätzung zur Verfügung.